178 Läuferinnen und Läufer nahmen am 46. Bürer-Langlauf teil und eröffneten die regionale Langlaufsaison.

Vorweg - OK-Präsident Christof Gerig stellte am Ende des Bürer-Langlaufs klar: „Der Skiclub Büren-Oberdorf setzt alles daran, dass im nächsten Jahr das Saisonstartrennen wieder im klassischen Stil ausgetragen werden kann.“ Wie vor Jahresfrist machte die Schneemenge den Verantwortlichen einen Strich durch die Rechnung und erst zum zweiten Mal in der 46-jährigen Geschichte wurde am Bürer-Langlauf geskatet. Die Bedingungen in Realp waren insgesamt aber perfekt, auch wenn die braunen Hänge im Urserental eher an ein Saisonschlussrennen des ZSSV-Concordia-Langlaufcups erinnert haben.

 


Vierter Sieg

Grossmehrheitlich wurde es bedauert, dass das Rennen in der freien Technik ausgetragen werden musste. Die 178 Teilnehmenden zeigten aber Verständnis. Ob klassisch oder freie Technik in der regionalen Langlaufszene kommt man seit Jahren nicht am Stanser Bruno Joller (Bild) vorbei. So auch beim diesjährigen Bürer-Langlauf, welcher der 35-jährige bereits zum vierten Mal gewann. Kam ihm die Skatingtechnik entgegen? „Viele meinen die klassische Technik liege mir nicht so. In der Tatsache habe ich aber den Bürer-Langlauf auch zweimal so gewonnen.“, klärt Joller auf. Bei den Damen kam es für die Urner C-Kader-Athletin Stefanie Arnold zu einer Premiere. Erstmals ging die 19-jährige Juniorenläuferin als Tagessiegerin des Bürer-Langlaufs hervor. Sie verdrängte die schnellste Dame Maya Niederberger aus Dallenwil um 9 Sekunden auf den zweiten Gesamtrang.


Von Roland Bösch