Im Bündnerischen Münstertal traf sich die Schweizer Langlaufelite am vergangenen Wochenende, um nochmals um die begehrten Meisterschaftsmedaillen zu kämpfen. In den Disziplinen Sprint, Langdistanz und Teamsprint konnten sich die Läuferinnen und Läufer Ende Saison nochmals messen.


Der Auftakt mit dem Sprint in der klassischen Technik glückte den Zentralschweizern hervorragend und es konnten ganze sechs Medaillen gewonnen werden! Bei den Damen U20 standen mit Lea Fischer (2.) und Nadine Matter (3.) gleich zwei Läuferinnen von Nordic Engelberg auf dem Podest. Bei den Damen siegte Nadine Fähndrich vom SC Horw und bestätigte damit ihre starke Saison im Weltcup. Sie setzte sich im Zielsprint gegen die Sprintspezialistin Laurien Van Der Graaff durch. Den dritten Podest Platz sicherte sich Stefanie Arnold und unterstrich damit das starke Abschneiden der Zentralschweizer Damen. Bei den U18 Herren siegte Cyril Fähndrich souverän und auch Patrick Marbacher konnte mit dem 3. Platz überzeugen.

In der Langdistanz am Samstag lief Nadine Fähndrich bei den Damen über die 30km erneut aufs Podest. Sie musste sich alleine von der Distanzspezialistin Seraina Boner geschlagen geben und sicherte sich klar die Silbermedaille. Bei den Damen U20 über die 15km lieferte sich Lea Fischer lange ein Duell mit Desiree Steiner aus Davos. Erst gegen Schluss musste die Engelbergerin abreissen lassen und konnte den 2. Platz aber mit grossem Vorsprung sichern. In die Top 5 liefen ausserdem Stefanie Arnold bei den Damen und Andrin Näpflin bei den Herren U20.

Beim abschliessenden Teamsprint am Sonntag lieferten sich die Teams von Nordic Engelberg (Nadine Matter & Lea Fischer), SC Horw (Claudia Schmid & Nadine Fähndrich) und SC Davos im Final einen packenden Kampf um den 2. Und 3. Podest Platz. Am Ende fiel die Entscheidung per Foto Finish zugunsten des Teams aus Davos für den 2. Platz. Nadine Matter und Lea Fischer konnten sich allerdings über die Bronzemedaille freuen.

Der Saisonabschluss für die Schweizer Langläufer findet am kommenden Samstag statt. Aufgrund des Schneemangels im Langis musste der Sprint Wettkampf allerdings nach Davos verlegt werden.

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